Biergarten - Lesung
Hamburg kommt nach Bergedorf, Literatur in den Biergarten.
Die Erfolgsgeschichte ›Biergartenlesung‹ geht in den zweiten Sommer.
Vom 14. Juli bis 01. September präsentieren Ella Marouche und Huug van't Hoff vom
Verein zur Förderung von Kunst, Kultur & Kommunikation in Bergedorf e.V.
jeden Mittwoch um 20:30 Uhr im BeLaMi in Bergedorf namhafte Autorinnen und Autoren -
mit freundlicher Unterstützung der Hamburger Kulturbehörde (BKMS).
An einem warmen Sommerabend entspannt im Biergarten sitzen, Freunde treffen, eine kühles Getränk genießen ...
hört sich gut an ?
Im BeLaMi hört es sich diesen Sommer sogar noch viel besser an, denn von Juli bis September liest bei uns
einmal wöchentlich jeweils ein großartiger Autor seine Texte.
Ob mörderisch-heiße Stories zum kühlen Bier, skurrile Alltagsgeschichten zum exotischen Cocktail oder trockener Humor zum stillen Wasser,
bei der "Biergarten-Lesung" unter freiem Himmel kommt so manches zusammen.
Gelesen wird übrigens bei jedem Wetter, wir lassen uns den Spaß nicht verderben.
Und wenn es regnet, gehen wir rein.
Wer 2009 einen oder mehrere dieser tollen, lebendigen, spannenden, romantischen und witzigen Abende erlebt hat,
wird sich über die Fortsetzung freuen.
Meistens war der kuschelige kleine Biergarten bereits mehr als 1 Stunde vor Beginn voll besetzt,
man kam ins Gespräch mit Tischnachbarn oder Nachbartischen und genoss ein Glas Wein, Bier
oder einen Cocktail.
Auch die Hamburger Medien nahmen die Lesereihe wahr (!), Abendblatt und MoPo berichteten regelmäßig
und zur Lesung des Hamburger Krimi-Autors Gunter Gerlach war sogar das NDR-Fernsehen anwesend.
Auch für 2010 haben Ella und Huug ein aufregendes Programm zusammengestellt, ein Grund mehr,
sich auf den Sommer zu freuen:
| 14.07. | |
Xóchil A. Schütz
Xóchil A. Schütz lebt als freie Künstlerin in Berlin. Sie schreibt und performed Kurzgeschichten, Slam-Texte und Lyrik,
wofür sie mit diversen Preisen und Stipendien belohnt wurde: Ziegel-Publikumspreis, Mitteldeutscher Lesebühnenpreis,
Werkstattstipendium für Lyrik im Literaturhaus Berlin … Bei bereits über 400 literarischen Live-Auftritten in ganz Europa wurde sie genauso
gefeiert wie für ihre Beiträge in Zeitschriften, Internet-Magazinen, Anthologien und in Funk und Fernsehen (SWR2, Radio Fritz, Arte, Sat1, WDR, 3sat, ZDF …)
Von Xóchil Schütz sind bislang das Hörspiel ›Im Käfig‹, der Lyrikband ›Flamingo und Gnu‹, ein Poetry-Slam-Schulbuch, der Kurzgeschichtenband ›
Was ich nie mehr sagen will zu Mickey Rourke!‹ und die vertonte Lyrik-CD ›Perlenkind‹ (Edel/Sony) erschienen.
»Europameisterin in der Kunst kurzer und raffiniert-verblüffender Geschichten.« Die Welt
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| 21.07. | |
Peter Tschiche
Der gebürtige Niedersachse Peter Tschiche studierte Pädagogik, Kunstgeschichte und Germanistik, er arbeitete einige
Jahre im pädagogischen Bereich einer Hamburger Beratungsfirma und war selbständig mit der ersten Joghurteria der Stadt.
Seit Mitte der 1980er Jahre präsentiert der bildende Künstler Peter Tschiche auf diversen Ausstellungen Linoldrucke und andere Objekte,
unter dem Namen ›Peter Primmich‹ brilliert er als Musiker und Entertainer in der Formation ›Pubertäten‹. Neben einigen Erzählungen in Anthologien
verschiedener Verlage (rororo, Quer-Verlag, Bruno-Gmünder-Verlag …) erschienen von Tschiche zwei Romane:›Amigo‹ und ›Pariser Park‹.
»Er jongliert lustvoll mit einer Vielzahl von Akteuren, … Seine Absage an romantische Verklärung und Schönfärberei …« maennerschwarm.de
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| 28.07. | |
Feridun Zaimoglu
Feridun Zaimoglu wurde in Bolu geboren, wuchs in München auf und studierte Kunst und Humanmedizin in Kiel, wo er noch heute lebt und arbeitet.
Er schreibt u.a. für die Welt, literaturen, Die Zeit und die FAZ, für seine Drehbücher erhielt er Preise und die Theaterstücke (mit Günter Senkel),
u.a. von Luk Perceval inszeniert, werden vom Publikum gefeiert.
Der Debütroman ›Kanak Sprak‹ machte Zaimoglu zum Kultautor. In den letzten Jahren gewann er nahezu alle wichtigen deutschen Literaturpreise, wie den Corine,
den Preis der Jury beim Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt, den Grimmelshausen-Preis, den Friedrich-Hebbel-Preis und einige mehr. Sein Buch ›Abschaum‹ wurde von Lars Becker verfilmt.
Mit den letzten drei Romanen (›Leyla‹, ›Liebesbrand‹, ›Hinterland‹ - KiWi-Verlag) wurde Zaimoglu zu einem der »wichtigsten Protagonisten der deutschen Gegenwartsliteratur« (sz).
»Zaimoglu ist ein literarischer Erotiker, wie es unserer gefühlsarmen Gegenwartsliteratur nur guttun kann!« NZZ
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| 04.08. | |
Ina Bruchlos
Ina Bruchlos, in Aschaffenburg geboren, studierte Visuelle Kommunikation und freie Kunst in Hamburg. Seither lebt und arbeitet
sie als Autorin und Malerin in der Hansestadt. Neben Veröffentlichungen in diversen Anthologien erschienen von der Autorin einige Erzählbände,
zuletzt ›Der Kampf der Mähdrescher‹. Ina Bruchlos Arbeiten wurden mit vielen Preisen honoriert, wie dem Publikumspreis des Hamburger Ziegels und dem Förderpreis für
Literatur der Hansestadt Hamburg.
»Gesprächsfetzen lösen bei ihr [Ina Bruchlos] die erstaunlichsten Gedankengänge aus, in denen sie selbstironisch … [alles]… unter die Lupe nimmt.« Hamburger Abendblatt
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| 11.08. | |
Rainer Moritz
Rainer Moritz hat nach dem Studium der Germanistik und Philosophie und seiner literaturwissenschaftlichen Promotion
einige Jahre als Lektor und Programmchef für verschiedene Verlage (Reclam, Hoffmann und Campe u.a.) gearbeitet,
bevor er die Leitung des Literaturhauses in Hamburg übernahm. Er ist der Vizepräsident der Marcel-Proust-Gesellschaft
und schreibt als Kritiker und Essayist für die NZZ, die Literarische Welt, den Deutschlandfunk, den Tagesspiegel u.a.
Nach Veröffentlichungen in und von diversen Sach- und Fachbüchern erschien 2009 Rainer Moritz viel gepriesener Debütroman ›
Madame Cottard und eine Ahnung von Liebe‹ im Piper-Verlag.
»Rainer Moritz …[ist]… eine Art Tausendsassa des Buchbetriebes.« sz - Süddeutsche Zeitung
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| 18.08. | |
Doris Gercke
Doris Gercke stammt aus einer Arbeiterfamilie, lernte den Beruf der Sachbearbeiterin, gab ihn wieder auf, machte das Begabtenabitur und studierte Jura.
Doch statt sich den Kindheitswunsch ›Strafverteidigerin‹ zu erfüllen, ging sie einem anderen Traum nach: sie begann zu schreiben, wobei die Straftäter, Verbrechen und Ermittlungen ihr Thema blieben.
Mit den Kriminalromanen um Bella Block wurde Doris Gercke rasch einem breiten Publikum bekannt, und dank der ZDF-Verfilmungen mit Hannelore Hoger in der Titelrolle sprach bald das ganze
Land von der eigensinnigen Ermittlerin. Seither hat Doris Gercke nicht aufgehört zu schreiben, viele Romane folgten, zwei davon unter ihrem Pseudonym ›Marie-Jo Morell‹.
Im Herbst 2009 erschien das bislang letzte Buch ›Pasewalk‹ im Hoffmann und Campe Verlag.
»In Deutschland gibt es so gut wie keine Kriminalautoren von internationalem Rang. Bis auf Doris Gercke vielleicht.« WDR
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| 25.08. | |
Finn-Ole Heinrich
Finn-Ole Heinrich hat das Filmemachen in Hannover studiert und lebt derzeit als freier Autor vor allem in Zügen oder
beim Umsteigen in Hamburg. Sowohl für seine Arbeiten als Filmemacher als auch für seine literarischen Werke erhielt er
viele Preise und Stipendien, u.a. BKM Drehbuchförderung, den Publikumspreis beim 25. int. Kurzfilmfestival, die Förderpreise für
Literatur des Landes Niedersachsen genauso wie der Stadt Hamburg ...
Neben dem Hörbuch ›Auf meine Kappe‹ und den Erzählbänden ›die Taschen voller Wasser‹ und ›Gestern war auch schon ein Tag‹ erschien von Finn-Ole Heinrich
beim Mairisch-Verlag der Roman ›Räuberhände‹.
»Kurz vor Superstar - … Nicht verpassen! Dieser Mann ist ein wahrer Live-Tipp!!« WDR
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| 01.09. | |
Daniel Bielenstein
Der Diplomatensohn Daniel Bielenstein wurde in Bonn geboren, studierte in Deutschland, Japan und den USA Politik,
Jura und Japanologie und arbeitete in den Redaktionen verschiedener Zeitungen, unter anderem für die japanische Tageszeitung ›Asahi Shimbun‹.
Nachdem sein Erstling ›Die Frau fürs Leben‹ (Fischer Verlag) gleich ein Bestseller wurde, ist Daniel Bielenstein als
freier Journalist und Autor in Hamburg sesshaft geworden. Es folgten weitere Romane rund um das Leben und Lieben moderner Großstädter.
Zuletzt erschienen unter dem Pseudonym Philip Tamm die Urlaubskomödie ›Billigflieger‹ sowie der Jugendroman ›Jordan - die Jagd‹.
»Natürlich ist der listige Geschichtenerzähler, der mit Liebesromanen für Männer in eine Marktlücke stieß, auch diesmal seinem ironischen Draufblick treu geblieben.« Die Welt
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Zu allen Lesungen ist der Eintritt frei, Beginn jeweils um 20:30 Uhr.
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